2011 Privatkonzert für Chorleiter

Familie und Gesangverein bereiten langjährigem beliebten Chorleiter Wolfgang Herzing Überraschung zum 70. Geburtstag

Als Wolfgang Herzing am frühen Morgen des vergangenen Samstags von seiner Ehefrau geweckt wurde, konnte er nicht ahnen, was ihn an diesem Tag erwarten würde.

Monatelang hatten seine Gattin Ruth und der Verein gemeinsam heimlich eine faustdicke Überraschung für den überaus beliebten Chorleiter vorbereitet: Eine Tagesfahrt des gesamten Vereins in die „alte Heimat“ Herzings, die idyllische Fränkische Schweiz, wo auch heute noch viele Familienmitglieder im beschaulichen Ahorntal ansässig sind.

Unter größter Geheimhaltung hatte der Verein ein Privatkonzert in der malerischen Kirche unter Begleitung des russischen Starpianisten Dmitrij Koscheew organisiert. Die Chöre brachten sowohl kirchliche Stücke wie das „Te Deum“ als auch stimmungsvolle Highlights ausverschiedenen Musicals dar, so zum Beispiel aus „Elisabeth“ und „Phantom der Oper“. Höhepunkt dieses ganz privaten und außergewöhnlichen Konzertes war der Auftritt der Sopranistin Claudia Fiddicke: ihre außergewöhnliche Bandbreite von Klassik bis Jazz und Rock führte sie eindrucksvoll mit einem Bogen von Mozart bis „Jesus Christ Superstar“ vor.

Den emotionalen Abschluss des Konzertes bildete das „Hallelujah“ aus „Shrek“, das die Chöre gemeinsam mit der Solistin darboten.

Die Rührung war Wolfgang Herzing anzusehen, als er sich bei der anschließenden gemeinsamen Feier bei allen Beteiligten bedankte. Doch dies war noch längst nicht das Ende dieses ereignisreichen Tages – Bürgermeister und Pfarrer der kleinen Gemeinde hatten sich eingefunden, um den Jubilar in seiner ehemaligen Heimat zu begrüßen. Und nachdem sich alle mit typisch bayrischen Köstlichkeiten gestärkt hatten und die Geschenke übergeben waren, bereiteten zahlreiche Gäste mit Beiträgen ein buntes Rahmenprogramm. So ließ der 1. Vorsitzende Peter Seipel besondere Ereignisse aus Herzings Geburtsjahrgang Revue passieren, und auch die Musik durfte natürlich bei einem Gesangverein nicht zu kurz kommen: Vom hawaiianischen Tanz bis zur frech umgetexteten „Vogelhochzeit“ reichten die Beiträge, bevor schließlich am frühen Abend die Heimreise angetreten wurde.

 

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