2012 Musical & More mit Angelika Milster

Wochenblatt April 2012

Weltstar Angelika Milster hautnah erlebt
Begeistertes Publikum erklatscht 5 Zugaben

 

Einen Abend der Extraklasse präsentierte wieder einmal der GV Lyra Speyer unter der bewährten Leitung von Wolfgang Herzing mit seinem Musicalchor „Euro Voices“ vor restlos ausverkauftem Haus in der Stadthalle Speyer.

Seit vielen Jahren schon beeindruckt die „Lyra“ Speyer immer wieder durch die Einladung hochrangiger musikalischer Gäste zu seinen Galakonzerten. Dieses Mal gab sich Angelika Milster die Ehre, die „Grande Dame“ der deutschen Musicalszene. Die Trägerin zahlreicher Auszeichnungen – von der „Goldenen Europa“ über diverse „Goldene Schallplatten“ bis hin zum „Echo“ – begeisterte vom ersten Stück an ihr Publikum.

Hinzu gesellte sich mit Claudia Fiddicke eine weitere hochkarätige Sopranistin, die sich rasch in die Herzen der Zuhörer sang. Gemeinsam mit den Chören bot sie eine gefühlvolle Interpretation von „Hallelujah“ aus dem Zeichentrickfilm „Shrek“ und glänzte danach in einem Solopart mit ihrem warmen und dunklen Sopran, besonders mit dem der verstorbenen Whitney Houston gewidmeten „I will always love you“, für das sie frenetischen Applaus erntete.

Unter Begleitung des Deutschen Tonfilmorchesters unter Leitung von Frank Ringleb sowie dem russischen Starpianisten Dmitrij Koscheew jagte ein Höhepunkt den anderen.
In der mit Hintergrundprojektionen und ausgefeilter Lichttechnik aufwändig inszenierten Show begrüßten die Sängerinnen des modernen Chores, ausgestattet mit Zylinder und Federboas, mit einer kleinen Choreografie zu den Klängen von „Wilkommen / Cabaret“ die Gäste. Durchweg anspruchsvoll gestaltete sich dann auch das weitere Rahmenprogramm: Von Stücken aus dem „Phantom der Oper“ über „Jesus Christ Superstar“ bis hin zu Disneyklassikern wie dem „Dschungelbuch“ spannten die Chöre den musikalischen Bogen – schwierige Herausforderungen, die die Sängerinnen und Sänger durchweg bravourös meisterten und das Publikum ein ums andere Mal zum Mitklatschen animierten.

Als Stargast Angelika Milster die Bühne betrat, gab es endgültig kein Halten mehr im Zuschauerraum. Vom „riesigen Kuchen der Musik“ wollte sie nach eigenen Worten einige schmackhafte Stücke präsentieren, und dieses Versprechen löste sie auch ein: „Die Rose“, „Ich bin wie ich bin“, „The Winner takes it all“ und natürlich ihr größter Hit „Erinnerung“ rissen ihre Fans zu wahren Begeisterungsstürmen und stehenden Ovationen hin. Einen eindrucksvollen Schlussakzent setzte die Künstlerin gemeinsam mit den Chören in einer gänsehauttauglichen Interpretation von „Don’t cry for me Argentina“. So ließ das Publikum die große Künstlerin auch erst nach sage und schreibe 5 Zugaben endgültig von der Bühne. Ein großartiger, begeisternder Abend, den die „Lyra“ einmal mehr ihren Gästen bereitet hat.

Speyerer Kurier April 2012

MGV “Lyra 1867” präsentiert mit Angelika Milster erneut einen Weltstar in Speyer

Grand Dame” des Musicals mit hochrangigen Partnern zu Gast in der Stadthalle

p.m. Speyer. Seit vielen Jahren schon beeindruckt er immer wieder durch die Einladung höchstrangiger musikalischer Gäste als Glanzpunkte seiner alljährlichen Gala-Konzerte: Der traditionsreiche Speyerer Männergesangverein“Lyra 1867 e.V.” - inzwischen längst zum Gemischten Chor weiterentwickelt, durch den schon Weltstars wie Iwan Rebroff, Olivia Molina, Günther Wewel oder Gunther Emmerlich in den vergangenen Jahren den Weg in die Domstadt gefunden haben. Diesmal war es die “Grande Dame” des deutschen Musicals, Angelika Milster, die sich mit diesem denkwürdigen Abend in die lange Reihe großartiger Sänger-Kollegen und Entertainer bei den“Lyra”-Konzerten einfügen wollte. Und dass die Trägerin zahlloser Auszeichnungen von der “Goldenen Europa” über diverse “Goldenen Schallplatten” bis hin zum “Echo” ein echter Profi ist, bewies sie nicht zuletzt dadurch, dass sie sich schließlich durch das enthusiastische Publikum sogar noch zu fünf heftig umjubelten Zugaben motivieren ließ. Ein echter “Superstar” also, die - gelernt ist halt doch gelernt!

Instrumental begleitet wurde die großartige Musical-Lady - sie kam im mecklenburgischen Neustrelitz zur Welt und wuchs in Hamburg auf, wo sie auch ihre ersten musikalischen“Gehversuche” unternahm - von dem mit Berufsmusikern aus dem gesamten Rhein-Neckar-Raum vorzüglich besetzten “Deutschen Tonfilmorchester” unter dem Speyerer Frank Ringleb.

Hinzu gesellten sich noch die trotz einer veritablen Erkältung bis zum Schluss kaum stimmliche “Verschleißerscheinungen” zeigende, mit einer prächtigen, dunkel eingefärbten Sopranstimme ausgestattete Claudia Fiddicke, begleitet von dem russischen Pianisten Dimitrij Koscheew - und dann natürlich die zurecht auf diesen Abend stolzen Sängerinnen und Sänger des Gastgebers: Der Gemischte Chor des “MGV Lyra 1867 Speyer e.V.” und dem aus dieser Chorgemeinschaft hervorgegangenen “Modern Choir”, den “Euro Singers”.

Unter der bewährten Leitung von Wolfgang Herzing präsentierten sie dem begeisterten Publikum in der restlos ausverkauften Speyerer Stadthalle - man hätte wohl gut und gern noch ein zweites derartiges Konzert “verkaufen” können - ein Programm, bei dem nach einer ausgefeilten Dramaturgie ein Höhepunkt den nächsten jagte - und sich mitreißende, oft zum Mitklatschen (und Mitsummen) animierende Titel geschickt mit Besinnlich-Nachdenklichem abwechselten.

Dabei reichten die “Nummern” von Antonin Dvoraks“Mondlied” aus der Romantischen Oper “Rusalka” bis hin zu “I will always love you” der Pop-Queen Whitney Houston. Ein eindrucksvoller Schlußakzent dann das berühmte, von “der Milster” unnachahmlich interpretierte “Don’t cry for me, Argentina” aus dem Welterfolgsmusical “Evita” von Andrew Lloyd Webber, bei dem die sehr persönliche Stimme der Künstlerin den Zuhörern noch ein weiteres Mal kalte Schauer über den Rücken trieb.

Ein großartiger, begeisternder Abend, den da die “Lyra”-Chöre sich selbst und ihren Gästen beschieden: Mit engagiert dargebotenen, schwungvollen Auszügen aus “Jesus Christ Superstar” - seit Jahren“Ohrwürmer” für jeden Musical-Freund präsentierten sie ebenso überzeugend wie mit ihren Background-Chören bei den zahlreichen anderen Musical-Nummern - für Laien-Chöre durch die Bank große Herausforderungen, denen sich die Sängerinnen und Sänger aller Ensembles mit Bravour stellten.

 

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